Bombenanschlag Teil 5: Zuständigkeitsgerangel bei Gerichten

Bombenanschlag Teil 5: Zuständigkeitsgerangel bei Gerichten

Noch immer kein Ende in dem mit vielen Kuriositäten gespickten Fall des sogenannten Bombenattentäters Olaf Mertins. Bereits die Beiträge 1 bis 4 in meinem Blog werfen Fragen auf, was Objektivität und Sorgfalt in einigen niedersächsischen Gerichten und Staatsanwaltschaften betrifft. Verschwundene Akten, Gerichtsurteile, die Fakten ignorieren, Staatsanwälte mit bedenklichen Erinnerungslücken und zu guter Letzt auch noch tote Richter, die als Zeugen benannt werden, sind traurige Wegbegleiter des Justizfalls Olaf Mertins.

Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Zur Fairness gehört auch die Feststellung, dass nicht nur die Polizeibehörden, sondern auch die Gerichte in Deutschland gnadenlos überlastet sind. Dies betrifft ganz besonders die Amtsgerichte. Bis zu 80 neue Fälle muss ein Strafrichter beim Amtsgericht monatlich bearbeiten. Nicht viel besser sieht es bei den Zivilverfahren aus. Wie soll das funktionieren? Wenn ich mir allein die von der Klägergemeinschaft der Miterben unermüdlich gegen mich erwirkten Verfahren und Klagen vor Augen führe, gehören Schriftsätze mit 20 Seiten und mehr – wohlgemerkt ohne Anlagen – zur Lebenswirklichkeit der Gerichte. Dazu kommen die Repliken der Gegenpartei, Anlagen und Beweisantritte. Dass die der Wahrheitsfindung verpflichteten Richter angesichts der Papierflut selbst bei Wochenendarbeit und Überstunden in Anbetracht dieser Gegebenheiten nicht immer in der Lage sind, ihrer Aufgabe im Sinne der Wahrheitsfindung gerecht zu werden, vermag kaum zu verwundern. Der „schlanke“ Staat, der sich gerne als Vorbild in Europa geriert, hat sich nicht zuletzt auf Kosten der Mitarbeiter im Polizei- und Justizwesen gesund geschrumpft. Es reicht nicht aus, auf Wahlkampfplakaten den verunsicherten Bürgern mehr Sicherheit zu garantieren; vielmehr müssen endlich Taten folgen. Dazu gehören vor allem eine bessere Personalausstattung und eine angemessene Entlohnung auch auf den unteren Ebenen sowie bei den sogenannten Einstiegsgehältern im Polizei- und Justizwesen.

Doch zurück zum Fall des Kaufmanns Mertins. Nachdem der Vorsitzende der 10. Kammer beim Verwaltungsgericht Hannover Klein-Tebbe – siehe Beitrag „Verwaltungsgericht Hannover zwischen Fiktion und Märchenwelt“ – mit seinem Versuch gescheitert ist, den unliebsamen Fall an seine Kollegen von der 1. Kammer abzugeben, wurde das Amtsgericht Hannover als zuständig ausgemacht. Das Rechtsmittel des Kaufmanns gegen die Staatsanwaltschaft Hannover, wobei es zunächst um Prozesskostenhilfe geht, könne nur vor ordentlichen Gerichten (gemeint sind Zivilgerichte) geführt werden, befand die 10. Kammer unter dem AZ 10 A 12497/14. Frei nach dem Motto, den Letzten beißen die Hunde, soll sich jetzt also das Amtsgericht Hannover mit dem festgefahrenen Fall beschäftigen. Amtsrichter Strube lehnte indes die Zuständigkeit des Amtsgerichts ab – AZ 503 C 12876/15- und verwies den Kaufmann erneut ans Verwaltungsgericht. Nur drei Tage später beschied der Vorsitzende Richter der 10. Kammer dem Rechtsuchenden, dass das Verfahren abgeschlossen sei und eine Tätigkeit des Verwaltungsgerichts Hannover folglich nicht mehr zu erwarten sei. Schön und gut, fragt sich nur, weshalb sein Kollege Schulz-Wenzel den Kaufmann 5 Tage später um die Übersendung „handschriftlicher Notizen“ gebeten hat. Was denn nun, ist der Fall fürs Verwaltungsgericht abgeschlossen oder nicht?

Heilloser Wirrwarr auch bei der Aktenführung. Anfang des Jahres wurde der Kaufmann vom Verwaltungsgericht Hannover aufgefordert, die Akten beim Amtsgericht Hannover einzusehen. Das Amtsgericht verwies allerdings an das Oberverwaltungsgericht Lüneburg, das wiederum auf das Verwaltungsgericht verwies. Zuletzt wurde der Kaufmann vom Amtsgericht Hannover an die Staatsanwaltschaft Hannover verwiesen. Die Akten seien nicht verfügbar, teilte diese dem Rechtsuchenden kurzerhand mit. Auf eine Begründung, weshalb die Akten nicht verfügbar sind, verzichtete die Justizbehörde. Ein alles andere als bürgerfreundliches Verhalten, heben die für das Justizwesen verantwortlichen Politiker doch bei jeder Gelegenheit die Transparenz des deutschen Justizwesens und die verbrieften Bürgerrechte hervor. Doch was nützten Akteneinsichtsrechte, wenn mit dem Bürger Katze und Maus gespielt wird?

Allmählich droht der Fall des sogenannten Bombenattentäters Mertins ähnlich unschöne Dimensionen anzunehmen wie einige bundesweit bekannt gewordene Justizskandale. Dies ist bedauerlich, zumal in der weit überwiegenden Zahl der Fälle, die vor den niedersächsischen Gerichten landen, gute Arbeit geleistet wird. Dabei geht es am Ende nur darum, einzuräumen, dass der Kaufmann niemals ein Bombenattentat geplant hat, die diesbezüglichen Ermittlungen auf behördeninternen Kommunikationsfehlern beruhten und dem Kaufmann eine Entschädigung zu gewähren. Angesichts der nachweislichen Überlastung der Mitarbeiter in Polizei- und Justizbehörden können Fehler passieren. Schade nur, dass es den Verantwortlichen offenbar an Mut fehlt, diese einzugestehen. Statt endlich reinen Tisch zu machen, verstricken sich die zuständigen Gerichte und Behörden immer tiefer im Dschungel von Widersprüchen und Ungereimtheiten

kp: Montag, 29. August 2016 10:14

Was wollen Sie (Herr?/Frau? TWS) mit Ihrer Aussage erreichen?
Die von Frau Raddatz zitierte Nachricht von Dr. Busse hat es nie gegeben. Sie und Frau Raddatz wollen doch nur das Andenken an einen hervorragenden Richter rampunieren. Sie beleidigen mit der Aussage nicht nur die Justiz sondern auch die Familie von Dr. Busse.
Die Presseabteilung des Oberlandesgerichtes Celle hatte bereits Anfang 2009 gegenüber der Journalistin Brükl bestätigt, dass Dr. Busse nie von Waffen, Bomben oder Sprengstoff gesprochen hat noch gab es Kontakt zur Polizei oder anderen Stellen.
Sie zeigen hier ein Bild auf, welches es nie gegeben hat. Dr. Busse ist ein ehrenwerter Richter gewesen und hat niemals derartige beleidigende Mails geschrieben und Hetzkampagnen gestartet.

Fragen Sie den Richter am Amtsgericht, fragen Sie die Richter der 10. Kammer beim Verwaltungsgericht, fragen Sie die Richter des 11. Senats des OVG Lüneburg, fragen Sie Staatsanwaltschaften, Ministerien … die angebliche Mail von Dr. Busse hat es nie gegeben, gibt es nicht und wird es nie geben.
Der Bombenatentäter ist ein Lügner!!!
Fragen Sie bei den Stelllen nach und anschließend entschuldigen Sie sich öffentlich bei der Justiz.
Frau Raddatz und TWS, kümmern Sie sich nicht um die Familie des Bombenattentäters. Das machen andere. Kümmern Sie um die Wahrheit…

Kommentar Bettina Raddatz:

Bevor Sie solchen Unfug schreiben, sollten Sie meine Berichte u.a. „OLG Celle sorgt für Rechtssicherheit“ und die bisherigen Beiträge über den sog. „Bombenattentäter“ lesen. Was Sie jetzt als Neuigkeit verkünden, ist dort längst festgehalten. So dass das OLG Celle offenbar niemals von einem geplanten Bombenattentat in seinem Vermerk etwas geschrieben hat. Und welche abfälligen Bemerkungen über Richter Dr. Busse meinen Sie? Es gibt solche nicht. Oder wollen Sie jetzt mir die Schuld dafür geben, dass ein Mitarbeiter der Polizeidirektion ihn noch 2013, als er längst verstorben war, als Zeuge benannt hat? Und nicht ich, sondern der ltd. Oberstaatsanwalt Dr. Fröhlich hat in einem Gespräch Ende September 2014 mit mir behauptet, es gäbe in einem Vermerk des OLG einen Hinweis auf ein geplantes Bombenattentat.
Falls Sie ernsthaft glauben, ich würde in einem (geplanten) Sachbuch Unwahrheiten verbreiten, verstehen Sie von Autorentätigkeiten wenig. Zudem habe ich bereits vor Monaten bei Gerichten nachgefragt, aber keine Antwort bekommen.
Auch sollten Sie die unterschwelligen Drohungen, dass man sich um die Familie von Mertins „kümmere“, lassen. Mit Drohungen dieser Art nützen Sie dem Ansehen des Rechtsstaates und der Justiz in keiner Weise.
Auf Grund meiner Recherchen bin ich jedenfalls zu dem Ergebnis gekommen, dass das Justizwesen im Großen und Ganzen – ungeachtet von Fehlurteilen wie u.a. im Fall Mertins – recht gut funktioniert.

TWS: Freitag, 26. August 2016 11:05

Verbaler Amoklauf

Der verbale Amoklauf der Kommentatoren „pn“ und „kp“ gegen Herrn Mertins nebst Familie (Kinder) lässt wenig Spielraum für Interpretationen. „pn“ bedauert, dass Herr Mertins nicht „eliminiert“, d.h. getötet wurde. „kp“ bezeichnet Herrn Mertins als Bombenattentäter, obwohl weder ein Bombenanschlag geplant noch durchgeführt wurde und will ihn des Landes verwiesen sehen.

Gelinde gesagt, zeugt das nicht davon, dass diese Kommentatoren Menschenrechte achten und eindeutige Tatsachen akzeptieren. Diese Aussagen können auch als Aufruf zur Gewalt angesehen werden.
Es ist schon erstaunlich, dass „pn“ und „kp“ ins Blaue hinein die Existenz eindeutiger Beweismittel und Dokumente infrage stellen.
Der Replik von Frau Raddatz auf „kp“ entnehme ich, dass die Dokumente den Justizbehörden vorliegen und das schon seit Jahren.

Vielleicht erklären sich „pn“ und „kp“ hier öffentlich zu den Motiven ihres Handelns.

Horst Trieflinger: Freitag, 26. August 2016 07:06

Wahrscheinlich gäbe es den Fall des angeblichen Bombenattentäters Olaf Mertins nicht, wenn die Staatsanwaltschaft gemäß § 160 Abs. 2 StPO (Strafprozessordnung) auch die zur Entlastung dienenden Umstände ermittelt hätte. Der ehemalige Richter am Oberlandesgericht Köln Dr. Egon Schneider berichtet in „Recht und Gesetz Die Welt der Juristen“, Goldmann-TB 1967, Seite 105: „Als ich Referendar war, fragte ich einmal den Staatsanwalt, ob er denn auch bemüht sei, die Entlastungstatsachen zu ergründen. Er erwiderte mir: ‚Das tun wir nur in ganz seltenen Fällen.‘ Sicherlich war diese Einstellung nicht gesetzestreu, aber sie kennzeichnet die Situation!“

Es ist sicher zutreffend, dass die Amtsrichter(innen) mit Arbeit überlastet sind. dies gilt aber nicht allgemein. Die WirtschaftsWoche berichtet am 31.3.2014 unter dem bezeichnenden Titel „Im Namen des Geldes Wie Deutschlands Richter nebenbei Kasse machen“, dass im Jahr 2012 am Bundesarbeits- und am Bundessozialgericht alle Richter(innen) eine Nebentätigkeit ausübten, am Bundesfinanzhof waren es 97%, am Bundesverwaltungsgericht 85% und am Bundesgerichtshof 73%. Für Hessen einige Beispiele von richterlichen Nebentätigkeiten für das Jahr 2013: An den Arbeitsgerichten übten 51,2% der Berufsrichter Nebentätigkeiten aus, am Landesarbeitsgericht sogar 64,7% und am Finanzgericht 45,2% Wenn diese Nebentätigkeiten, die größtenteils nur in der regulären Arbeitszeit ausgeübt werden können, untersagt werden würden, dann würde sich vermutlich herausstellen, dass es nicht zu wenige Richter gibt, sondern etliche Gerichte mit Richtern überbesetzt sind. Diese Nebentätigkeiten zweckentfremden richterliche Arbeitskraft und können die richterliche Unabhängigkeit gefährden (z.B. als Leiter von betrieblichen Einigungsstellen oder als Vortragsredner bei Banken und Versicherungen). Leider versagt die Politik, im Interesse der Rechtsuchenden, den Missstand der richterlichen Nebentätigkeiten zu beseitigen.

Horst Trieflinger, Vors.
Verein gegen Rechtsmißbrauch e.V., Frankfurt a.M.
http://www.justizgeschaedigte.de

kp: Donnerstag, 25. August 2016 19:27

Was will TWS mit seiner Nachricht beweisen? Gibt es nun etwas schriftliches, dass jemand den toten Richter als Zeuge befragt haben will oder nicht. Das Verwaltungsgericht und das Amtsgericht haben kompetente Presseabteilungen, die bestimmt bei Ihrer Recherche unterstützen. Es existieren doch wohl schriftliche Dokumente, deren Korrektheit per Unterschrift prüfbar sind.
Was ist mit dem angeblichen Aktenvermerk des Staatanwaltes Streufert? Gibt es den Mitarbeiter bei der Staatsanwaltschaft überhaupt oder handelt es sich um ein Dokument ohne Unterschrift und Aktenzeichen.
Ich sehe das Ganze wie der User pn. Straftäter wie der Bombenattentäter haben in unserem Land nicht verloren. Legen Sie die Stellungnahmen der Behörden offen oder übergeben Sie diese den Ermittlungsbehörden. Der Richter Strube, den Sie kritisieren, arbeit selbst in der Presseabteilung.

Kommentar Bettina Raddatz:

Selbstverständlich gibt es den Aktenvermerk von Staatsanwalt Streufert vom 12.Dezember 2008. Ich war viele Jahre Pressereferentin in der Niedersächsischen Staatskanzlei und habe ein brisantes Sachbuch veröffentlicht, Mir ist daher bekannt, dass man nur Fakten schreiben darf. Dass ein toter Richter beim OLG Celle als Zeuge benannt wurde, ist ebenfalls aktenkundig.
Im Übrigen habe ich Richter Strube in keiner Weise kritisiert, sondern im Gegenteil auf die Überlastungssituation gerade bei Amtsgerichten hingewiesen und Verständnis geäußert, dass das Amtsgericht die Zuständigkeit ablehnt, da vorliegend die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts gegeben sein dürfte.

Sigrid Schiffler: Donnerstag, 25. August 2016 08:49

Noch leben wir in einer Demokratie und jder darf seine Meinung äusern und das ist auch gut so das sich manche Menschen auch heikle Themen ran trauen.
Wir werden doch so wieso täglich genung belogen !!

TWS: Mittwoch, 24. August 2016 23:51

Realitätsverlust?

Gemäß den Mitteilungen des Oberlandesgerichts Celle vom 13.01.2012 sowie der Traueranzeige im Göttinger Tageblatt ist Dr. Busse am 5. Juni 2011 verstorben.
Siehe:
http://www.gt-trauer.de/nachruf/dr-christian-busse/10034806

Es steht damit wohl völlig außer Zweifel, dass die tote Person „Dr. Busse“ als Zeuge benannt worden ist. Dr. Busse ist nicht angeblich tot, er ist es wirklich. Oder glaubt der Kommentator „pn“ allen Ernstes, dass das OLG Celle, vertreten durch den Präsidenten Dr. Götz von Olenhusen „Zombie-Mitteilungen“ in die Welt setzt?

Die Richter der 10. Kammer können angesichts dieser Tatsache wohl kaum zu den besten Juristen beim Verwaltungsgericht Hannover gehören. Wer Tatsachen leugnet hat im Richteramt nichts verloren.

Es ist mehr als eine Geschmacklosigkeit, wenn „pn“ es als Fehler bezeichnet, dass das SEK Herr Mertins seinerzeit nicht „eliminiert“ hat. Wie tief muss diese Person gesunken sein, um derartige Dinge auszusprechen und dann auch noch öffentlich. Pfui!!!

Die Ausführungen von „pn“ unter Dienstag, 23. August 2016 08:35 sind schlichtweg nicht nachvollziehbar und sind geprägt von Böswilligkeit, Ignoranz und Hass.

Kommentar Bettina Raddatz:

Jeder hatte die Gelegenheit zu meinen stets mit Fakten belegten Berichten Stellung zu nehmen. Die Fakten sind gründlich recherchiert, Bewertungen der Sachverhalte können natürlich abweichend ausfallen. Das gehört zum demokratischen Verständnis.
Ich werde die mir jetzt zugegangen behördeninternen Unterlagen aber selbstverständlich ebenfalls mit der gebotenen Sorgfalt auswerten und ggf. in einem Bericht verwerten. Es geht aber überhaupt nicht, in einem öffentlich zugänglichen Kommentar Herrn Mertins zu wünschen, dass er erschossen worden wäre! Das ist ein Unding!

KH-M: Dienstag, 23. August 2016 18:47

Anscheinend kümmert sich der Richter Kleine-Tebbe während seine Dienstzeit nicht um die Rechtsprechung sondern auch um die Homepage seiner Familiengeschichte .
http://www.kleinetebbe.de/impressum.html

Im Impressum wird sogar die (mittlerweile nicht mehr aktuelle) Adresse des Verwaltungsgerichtes angegeben:
Diese Seite wird betrieben von Andreas Kleine-Tebbe, c/o Verwaltungsgericht Hannover, Eintrachtweg 19, 30173 Hannover

Bei allen Respekt, aber hat die Präsidentin am Verwaltungsgericht ihre Behörde überhaupt noch im Griff. Welcher Arbeitnehmer darf schon seine (private) Post über seinen Arbeitgeber leiten. Ein Impressum ist eine gesetzlich vorgeschriebene Herkunftsangabe in Publikationen und um die presserechtlich für den Inhalt Verantwortlichen kenntlich zu machen. Müssen wir jetzt den Pressesprecher des Verwaltungsgerichtes für Fragen zur Firmengeschichte von Kleine-Tebbe anrufen.

Keim Wunder das Beweisakten verschwinden.

Bettina Raddatz:

Hierzu erlaube ich mir als Verfasserin des Blogbeitrages einen Kommentar zum Kommentar: Selbstverständlich haben auch Richter und Richterinnen das Recht, ihre Freizeit so zu gestalten, wie sie es möchten und eine Internetseite zu betreiben. Das kann ihnen niemand verwehren. Dass im Impressum die Anschrift des Verwaltungsgerichts angegeben wurde, ist möglicherweise dienstrechtlich bedenklich, aber kein so gravierendes Vergehen, dass ein Einschreiten der Präsidenten erforderlich wäre. Es reicht m.E. völlig aus, wenn die Anschrift korrigiert wird.

Rückschlüsse von Freizeitaktivitäten auf Fehler im Dienstbetrieb zu ziehen, finde ich persönlich problematisch. Dass im Fall O. Mertins nach den mir vorliegenden Fakten Fehler gemacht wurden, hat meiner Meinung nach mit der Frage, wie die beteiligten Richterinnen und Richter ihre Freizeit verbringen, wenig bzw.nichts zu tun.

TWS: Dienstag, 23. August 2016 11:45

Menschenrechtsverletzung im demokratischen Rechtsstaat

„Menschenrechte werden weltweit verletzt und das jeden Tag. Es gibt nur wenige Staaten in denen Menschenrechte nicht verletzt werden, selbst der demokratische Rechtsstaat westlicher Industrienationen bietet keinen absoluten Schutz vor Übergriffen. … Europa sieht sich gern als Hort der Menschenrechte. Dieses Bild hält einer Überprüfung jedoch nicht immer stand. Die Berichte von amnesty international umfassen die meisten europäischen Staaten und dokumentieren immer wieder besorgniserregende Muster von Missbrauch durch Polizei- und Justizangehörige, darunter Misshandlung, Folter und übermäßige Gewaltanwendung mit oft eindeutigen diskriminierenden Tendenzen, sehr häufig ohne strafrechtliche oder disziplinarische Konsequenzen.“ (Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, siehe: https://www.lpb-bw.de/verletzungen.html)

Kann im vorliegenden Fall noch von Neutralität und Distanz gegenüber allen Verfahrensbeteiligten ausgegangen werden? Ganz offensichtlich steht das Vorgehen von Gerichten, Staatsanwaltschaft und Polizei im Widerspruch zu Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention, nämlich zum Recht auf ein faires Verfahren.
Die Gestaltung der Verfahren hat sich wohl zweifelsfrei von den anerkannten rechtlichen, insbesondere verfassungsrechtlichen Grundsätzen überaus deutlich entfernt. Es wird der Eindruck vermittelt, dass willkürliche und sachfremde Einstellung von Richtern vorliegt. Das ist unzulässig.
Art. 101 Abs. 1 Satz 2 Grundgesetz garantiert nicht nur den gesetzlichen Richter, sondern auch einen Richter, der unabhängig und unparteilich ist und der die Gewähr für Neutralität und Distanz gegenüber den Verfahrensbeteiligten bietet.

Überlastung hin oder her.

pn: Dienstag, 23. August 2016 08:35

Frau Raddatz,
hören Sie endlich auf, diesen Unsinn zu schreiben. Wenn angeblich auf tote Zeugen (Dr. Busse) in einer mündliochen Verhandlung verwiesen wurde, hätten die Richter längst reagiert und Strafanzeige erstattet. Die Richter der 10. Kammer gehören zu den besten Juristen beim Verwaltungsgericht Hannover und wahrscheinlich auch in Niedersachsen.
Vielmehr gab es eine Lebensgefahr für den Minister und die niedersächsichen Bürger. Ich sende Ihnen gerne Unterlagen zu, voraus Sie den Sachverhalt selbst lesen können.
Den einzigen Fehler den man damals gemacht hatte, ist die die Tatsache, dass das SEK den Kaufmann nicht, wie den Attentäter aus München, sofort vor Ort eleminiert hat.

Schreiben Sie lieber die Wahrheit und fragen Sie vorher die Richter der 10. Kammer.

BK: Dienstag, 23. August 2016 07:22

Es stellt sich hier einfach die Frage, wie die Richter der 10. Kammer ohne Unterstützung alleine den Weg in die Kantine finden, wenn sie bereits am Auffinden der Verfahrensakten scheitern.

Lässt man den Sarkasmus hier ruhen, bleibt ein großes Nicht-Wissen bestehen. Wenn man im normalen Berufsleben seine Arbeit nicht leisten kann, bekommt man eine Abmahnung und anschließend eine Kündigung. Bei der niedersächsischen Justiz erwartet den Richtern für Unwissen anscheinend ein (Bonus)Privileg. Das Überleben der Justiz kann nur noch durch eine fehlende Transparenz abgesichert werden, welche Sie (Frau Raddatz) von Zeit zu Zeit mit Ihren Berichten einreißen.

http://www.bettina-raddatz.de/index.php/blog/item/390-bombenanschlag-auf…

http://www.bettina-raddatz.de/index.php/blog/item/396-bombenanschlag-auf…

http://www.bettina-raddatz.de/index.php/blog/item/407-bombenanschlag-auf…

http://www.bettina-raddatz.de/index.php/blog/item/412-bombenanschlag-auf…

http://www.bettina-raddatz.de/index.php/blog/item/417-bombenatttentaeter…
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Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.

Berthold Brecht


Pressemeldung von Pressemitteilung.WS (Bombenanschlag Teil 5: Zuständigkeitsgerangel bei Gerichten #671235)

Source: Pressemitteilung.ws – Pflege & Altenversorgung


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